Sonntag, 13. Mai 2018

Audienzbericht vom 13.05.2018


Noch ist es nur ein undeutliches Bild oder eine Vision.
Ein erstes Gespräch, ein erster Kontakt mit einer Handelsdelegation.

Ob das Bild klarer wird und man erfährt wer denn da alles am Tisch sitzt, vor allem zu welcher Zeit und ob es auch dort stattfindet wo es der Prinz geplant hat ?

Man darf gespannt sein. ;)


Zur Audienz 

Jungfer Blue meinte es bestimmt sehr gut und völlig ohne Hintergedanken als sie dem Prinzen einen frisch geräucherten, toten Fisch als Geschenk übergab bei ihrem Auftritt. Der nahm das Präsent auch mit spitzen Fingern, süssauer, freundlich und diplomatisch lächelnd entgegen, legte ihn aber sogleich ein wenig abseits auf den Boden.

Der Autor betrachtete dies aus heutiger Sicht und da er den berühmten Roman von Mario Puzzo ' Der Pate ' gelesen hat, weiss er natürlich was das für ein Zeichen ist und was es bedeutet wenn man einen toten Fisch erhält. ;)

Da die Jungfer offensichtlich keine weitere Meldung zu machen hatte, fragte der Prinz kurz nach wie es denn mit den Bäumen im Walde bestellt sei. Er hatte natürlich im Sinn nach dem Mengenbestand der Bäume sich zu erkundigen, da er sich schon einige Zeit Gedanken macht welche Handelsgüter er denn anbieten könne wenn es zu Verhandlungen kommt.

Ja den Bäumen geht es sehr gut, sie habe 1000 junge Setzlinge gepflanzt und noch weitere 1000 bestellt aus Übersee, eine Baumsorte die über 1000 m hoch wächst, versicherte die Jungfer inbrünstig.

" Jungfer ! das ist ja alles schön und recht, aber bis diese Bäume gewachsen sind damit man sie auch als Handelsware benutzen kann das dauert ja Generationen von Bewohnern. Wir brauchen etwas das wir sofort oder in absehbarer Zeit anbieten können ! "

,erwiderte Prinz Lennard.

" Haben wir denn sonst nichts im Wald ? ich meine aus den Gruben und Höhlen. Edelsteine oder ..... Silber und Gold ? "

fügte auch noch schnell hinzu : " jetzt kommt mir aber nicht mit flauschig gegerbeten Rattenfellen ! "

Die Jungfer stutzte, dachte einen Moment nach, hob dann den Zeigefinger :

" Doch ich glaube ..... ich hab da etwas Sir.  Schwarze Steine ! die brennen wie ein Höllenfeuer und länger als unsere Holzkohle die wir ansonsten benutzen. "

Der Prinz überlegte, kratzte sich am Kinn dabei, weil er wohl vermutete, dass sich da wieder nur um Zauberkram handeln könne , da er noch nie gesehen hatte, dass Steine brennen. Auch müsste fest zu stellen sein welche Mengen denn vorhanden seien und er wies die Jungfer kurzerhand an, solch einen Stein der Lehrerin zu übergeben, damit die dann alles mal überprüfen solle. Er bedankte sich für die Meldung bei der Waldhüterin und lies sie zurück treten.

Sir Gorm der Medicus kam als nächster zur Vorsprache.

Er berichtete dem überraschten Prinzen, dass nicht nur Sir Blacky sondern auch er sich um eine Kontaktaufnahme bemüht hätte wegen dem Handel.
Ja es bestünde ein ernsthaftes Interesse seitens der Gräfin Ravenna von Schwarzenberg aus Tievhafen, aber es seien da noch einige Dinge die vorab geklärt oder besprochen werden müssten. Handelswährung, Warenwerte, Umrechnung und so weiter.
Hocherfreut bedankte sich der Prinz beim Medicus, versicherte ihm dass dies alles ja keine grösseren Probleme seien und das Wichtigste nun wäre einen passenden Termin zu finden für die Vorab - Gespräche. Er bot an einen Abend an einem Wochentag, den die Gräfin dann selbst bestimmen könne, als Empfehlung an diese weiter zu leiten.

Da anschliessend keine Meldung mehr vorlag, schaute der Prinz durch den Saal, erblickte die ehemalige Tavernenwirtin Tarina und rief sie kurz entschlossen vors Podest.

Er erkundigte sich nach ihrem Befinden, fragte wie es ihr denn so ergangen sei bisher. Als er erfuhr, dass es ihr recht gut gehe und dass sie viel in der Welt umher reise, machte er ihr das Angebot die Taverne, welche zur Zeit ohne festen Wirt sei, wieder zu betreiben. Tarina war wohl überrascht von diesem Vorschlag wollte sich jedoch noch nicht festlegen.

Luba die Hafenmeisterin kam danach auch zur Vorsprache, aber nicht freiwillig sondern auch erst durch Aufforderung. Der Prinz musste nämlich noch etwas los werden, so sein Plan. Ein kurzer Plausch mit Luba in dessem Verlauf sie bekannt gab, dass auch sie einen Vorschlag zu machen hätte der den neuen Handelsbeziehungen nützlich könne.
Ihre Freundin, die Seefahrerin ' Elizabeth Swan ' nämlich, sei bereit die Transporte von Handelsgütern zu übernehmen.
Als sie dann wieder zurück treten wollte, stoppte der Prinz sie, hob schnell den geräucherten Fisch vom Boden auf und übergab ihn an Luba mit der Bemerkung :

" Liebste Hafenmeisterin, da ich vermute, dass ihr noch nichts vernünftiges zum Abendessen hattet und ich seit der Fastenzeit eine gewisse Fisch Allergie habe ist es mir eine Freude dies an euch weiter zu geben.  Lasst es euch schmecken. "

Anmerkung des Autors :
Ich weiss nicht ob die Operatorin von Luba auch den Paten gelesen hat und die Interpretation dieses Zeichens kennt, aber ich versichere ihr, dass ICH es so nicht meinte. ;))


herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday

Sonntag, 6. Mai 2018

Audienzbericht vom 06.05. 2018


Luba beim Hofknicks ;)
Nein das wird kein Kniefall, sie stellt rechtzeitig noch ein Bein nach vorne.

Nach einem Kniefall war eher dem Autor zumute, jedoch aus Dankbarkeit und Demut.
Gegen Ende der Audienz kam nämlich die Nachricht durch, dass eine Spielerin sich wieder
gemeldet hat, von der wir 7 Wochen lang nicht wussten wie es um sie steht.
Nur dass sie im Krankenhaus sei war unsere Information.
Sie spielt zwar nicht in 'Carima Metropolis' aktiv aber ist seit gut 6 Jahren mit
der Familie Lemond in ' SL ' verbunden.

Ich grüss dich mal ganz herzlich liebe ' Tinkerbell '. Ich denke irgendwann wirst du das hier lesen. ;)


Zur Audienz

Es versprach eine ruhige Audienz zu werden. Die Herzogin hatte sich rechtzeitig abgemeldet und auch die Lemondtöchter waren nicht anwesend, so dass der Prinz die Ehre aber auch das Vergnügen hatte, alleine auf dem Podest zu stehen.

Jungfer Blue als erste Kandidatin, gehört für Prinz Lennard schon fast genauso zum Audienzritual wie das Händeschütteln und Bedanken für den Dienst bei Lady Anna, der Stadtkommandantin.

Ihre Meldung war, dass sie mittlerweile schon über 2 Dutzend Ratten erlegt hätte, also weit über 100, wie sie noch stolz hinzufügte und dabei freudestrahlend nickte.
Sie habe die Viecher bereits enthäutet, die Felle gegerbt und biete sie nun als flauschig weiche Pelze an für Hals und Hände.
Innerlich war der Prinz richtig angeekelt von dieser Idee und war sich auch sicher , dass seine Gemahlin sowas nie tragen würde, lies sich aber nichts anmerken und redete noch freundlich mit Blue.

Gorm der Medicus rief irgenwann dazwischen, dass er sehr besorgt sei und man sofort und sehr dringend aufhören müsse, die Ratten zu füttern um die Vermehrung nicht noch zu beschleunigen.Auf die verblüffte Rückfrage des Prinzen wer denn die Ratten füttere, kam die Erklärung, dass wohl alle gemeint sind die ihre Essensreste und nicht verwertbare Küchenabfälle einfach in die Gosse schütten und hoffen, dass der nächste Regen alles wegspült.

Man muss den Leuten beibringen das Zeug zu sammeln und dann schnellst möglich verbrennen, verkündete Matisha die Lehrerin.
Prinz Lennard war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag. Er werde sofort und umgehend einen schriftlichen Erlass veröffentlichen lassen wonach sich die Bewohner zu halten hätten und bei Nichtbeachtung schwer bestraft würden.

Sir John Blacky war der nächste der vorsprach.
Eigentlich hätte er ja 2 Sachen anzusprechen, aber da die Herzogin nicht anwesend sei und Prinz Lennard wohl über zu wenig Entscheidungskompetenz in Sachen Goldtruhe habe, müsse er es wieder streichen.
Dann teilte er mit, dass er sich nicht mehr am Rattenfang beteiligen werde, weil seine Methode und Taktik jetzt angeblich nur noch von Weibern und auch Sir Primus durchgeführt würden. Der Prinz nahm das gefasst und ruhig zur Kenntnis, da er schon geahnt hatte bei der letzten Audienz, dass man mit diesen Konsequenzen rechnen müsse. Bevor er Sir Blacky wieder zurück treten lies, winkte er ihn nochmal kurz näher und fragte ihn ob er mal wieder was von Gräfin Ravenna gehört habe und ob es denn stimmt was man in Adelskreisen so erzählte, dass  diese nämlich Handelskontakte suche.
Sir John war ein wenig überrascht von dieser Frage betonte aber schnell, ja es stimmt und er sei sogar schon dort gewesen zur Kontaktaufnahme.
Der Prinz nickte wissend und bat Sir John doch bitte ein Treffen mit der Gräfin  zu arrangieren am besten mit einem Essen und einer Weinverkostung bei ihm im Kontor.
Als intime Besprechung sozusagen, bevor das ganze offizielle Geplänkel und die Etikette einer Handelsbeziehung zwischen 2 Staaten einsetzten.

Da nun keine weitere Wortmeldung mehr vorlag aber noch gut ein halbe Stunde Zeit war bevor die Audienz endete, rief der Prinz einfach die Hafenmeisterin auf und bat sie vors Podest. Er verwickelte sie in ein Gespräch in dem er nur Andeutungen machte und keine konkreten Aussagen über irgendwelche Sachverhalte. Luba merkte natürlich sofort welche Absicht hinter ihrem Aufruf steckte, dass sie nämlich nur Lückenbüserin sei um die Zeit zu strecken. Sie ging jedoch sehr geschickt darauf ein, denn obwohl sie kaum wissen konnte um was es ging bei den ganzen Fragen mit denen sie überschüttet wurde, tat sie so alles wisse sie über alles Bescheid und versicherte ihre Diskretion in allen Angelegenheiten und ihre Loyalität zum Königshaus.

Man konnte ihr deutlich ansehen, dass sie den dankbaren Blick des Prinzen auf ihren Rücken, offensichtlich fühlen konnte als sie an ihren Platz zurück kehrte.


herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern.

Lennard Monday