Sonntag, 23. September 2018

Audienzbericht 23.09.2018


Vorspann 

OOC :

Allgemeines Aufatmen erst mal. Der Termin vom 30.09. ist gekappt und die Spendensumme, die den Metro Betrieb wie bisher erlaubt, ist anscheinend zusammen gekommen.

In Carima gabs vergangene Woche einige Sitzungen am Tisch vor der Taverne. Trotz ihrer RL Belastungen hatte sich unsere Regentin, vertreten durch Sir Primus, die Zeit genommen und war fast täglich online. Es gab viel zu klären und natürlich wurden auch viele neugierige Fragen gestellt und auch beantwortet.

Auf der Metro Website ist ja immer noch zu sehen, dass allen ein 0,- Euro Zugang und auch virtuelles Land zugesichert wird. Ein löbliches Vorhaben zweifelsohne, aber dass es mit dem bisherigen Konzept so nicht funktionieren kann, hat dieser dramatische Spendenaufruf und der recht knappe Termin doch sehr deutlich gemacht.

Unsere Herzogin baut und bastelt nun an einer Lösung für Carima, die für alle Spieler eine dauerhafte Möglichkeit bieten soll, das RP wie bisher in der gewohnten Umgebung fort zu führen.

Alles weitere wird sie dann sicher bekannt geben wenn die Zeit dafür gekommen ist. ;)

Zur Audienz

Es begann mit einer Überraschung. Der wochenlang gesuchte Sir John Blacky erschien bereits vor Beginn der Audienz und mischte sich unter das Saalpublikum. Lady Anna die Kommandantin hatte ihn aber schon ausgespäht und sofort die Wachen an der Saaltür, sowie auch die von der grossen Eingangstür zum Schloss angewiesen ihn beim Verlassen des Saales zu ergreifen und in den Kerker zu verfrachten. Sie flüsterte dies dem Prinzen auch gleich zu Anfang der Audienz, so dass kein Grund bestand in hektische Aktivitäten auszubrechen.


So kam es, dass Prinz Lennard ganz entspannt erst mal die Wortmeldungen abarbeiten konnte. Lady Doris trat vors Podest und verkündete :

[11:36] Doris Ultsch: Ich möchte mich vorstellen.
[11:36] Doris Ultsch: mein Name ist Lady Doris
[11:36] Lennard von-Lemond: lächelt*
[11:37] Lennard von-Lemond: das haben mir unsere Dienste schon geflüsstert.

[11:37] Doris Ultsch: Ich komme aus Nordmark und möchte hier sesshaft werden
[11:37] Lennard von-Lemond: aha .... das hören wir gerne Lady.
[11:38] Doris Ultsch: und mit Eurer gütigen Erlaubniss die Taverne übernehmen.
[11:38] Lennard von-Lemond: ist erstaunt *
[11:38] Lennard von-Lemond: ja das ist ja... *stockt * .... ganz hervorragend !.. *reibt sich die Hände *
[11:38] Doris Ultsch: schaut fragend*
[11:39] Lennard von-Lemond: so wie ich das einschätze, könnt ihr bereits morgen dort beginnen ... und die Taverne übernehmen. 

Die Aussicht, dass die Taverne wieder eine zuverlässige Wirtin bekommt und man nicht mehr darauf angewiesen sei in die Gaststube des Hafenkontors zu gehen wenn man gut bewirtet werden wollte, liesen ihn innerlich frohlocken.
Äusserst gut gelaunt nahm er deswegen die nächste Wortmeldung entgegen ohne zu ahnen, dass diese dann nicht ganz so erfreulich war.

[11:46] Bluemoon Sweetrain: Nur ganz kurz heute ...
[11:47] Bluemoon Sweetrain: ich hab eine neue Idee wegen dem Wassermangel.
[11:47] Lennard von-Lemond: horcht auf *
[11:47] Lennard von-Lemond: da bin ich gespannt, schiesst los Jungfer.
[11:47] Bluemoon Sweetrain: die Biber könnten den Fluss aufstauen bis das Wasser an die Felder heran reicht dann kann nichts mehr verdorren.
[11:48] Lennard von-Lemond: schaut zweifelnd * ... die Biber ? ja haben wir denn noch welche ?

[11:48] Bluemoon Sweetrain: ja in Elwyne am See ich müsste sie nur stadtwärts umsiedeln.
[11:49] Bluemoon Sweetrain: Ein Haken ist aber bei der Sache .... *sagt vorsichtig*
[11:50] Lennard von-Lemond: ein Haken ... aha.... dacht ich mirs doch.
[11:51] Bluemoon Sweetrain: ...das Wasser wird einen Teil von eurem Garten überschwemmen, aber das Opfer bringt ihr doch sicher gerne *lächelt
[11:52] Lennard von-Lemond: hustet * nochmal bitte ... meinen Garten ? oder den Schlossgarten ?
[11:52] Bluemoon Sweetrain: Nein euren *sagt kleinlaut*
[11:53] Lennard von-Lemond: *kratzt sich am Kinn *

Jungfer Blue beruhigte allerdings den Prinzen, versicherte ihm dass sie genügend Bretter liefern werde um einen hölzernen Steg zur Eingangstür des lemondschen Landhauses zu errichten, so dass er, seine Gemahlin sowie auch die Töchter das Haus immer trockenen Fußes erreichen würden.
Noch bevor Lennard ihr eine abschliessende Erlaubnis erteilen konnte, drängte sich Luba vors Podest und bat eine ihrer bewährten Präsentationen vorzuführen. Worum es dabei allerdings ging war allen die auf die ruckzuck aufgebaute Tafel starrten nicht sogleich erkennbar.


(( Kompliment an Luba nochmal. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben beim Rechnen ^^ ))

[12:02] Anna Carlberg: ohje wie kompliziert !
[12:03] Bluemoon Sweetrain geht näher ran *
[12:03] Lennard von-Lemond: starrt auf die Tafel *
[12:03] Luba Lednev: ach was, alles ganz einfach
[12:03] Lennard von-Lemond: das sieht aus wie ... Mathematica ... Explodia .....

[12:04] Luba Lednev: das ist Plutimication, Sir !

[12:04] Bluemoon Sweetrain: ah ja! *tut als ob sie was versteht*
[12:05] Lennard von-Lemond: nickt verstehend * ... ja genau das dacht ich gerade ... Pluti ....
[12:06] Luba Lednev: also, ich habe die ganze Nacht gerechnet-und unten seht ihr das Ergebnis..
[12:06] Luba Lednev: ...oder oben.
[12:06] Bluemoon Sweetrain reckt den Hals*
[12:06] Anna Carlberg:  Null !
[12:06] Lennard von-Lemond: *nestelt am Kragenknopf *
[12:07] Luba Lednev: also das Ergebnis lautet....
[12:08] Luba Lednev: DREI !

[12:08] Lennard von-Lemond: DREI ? drei Goldmünzen oder was ?
[12:08] Anna Carlberg: hmm ich seh doch überall die Null stehen !
[12:08] Luba Lednev erfreut *: genau, Sir...DREI !

Nun das Ende dieser Präsentation war, dass alle wesentlich klüger waren als zuvor aber niemand genau wusste um was es überhaupt ging bei der ganzen Sache.

Der Auftritt von Sir John Blacky stand dann noch an. Da er von niemand attackiert wurde seit er den Saal betrat fühlte er sich zunehmend sicherer und trat selbstbewusst vors Podest.


Es kam zu einem Gespräch der beiden Kontrahenten Blacky und Lennard. Allerdings gabs da immer noch so einige Verständingungsprobleme. Während der Prinz sich erleichtert zeigte, dass Blacky sich von alleine stellte und man nun die aufwendige Suche nach ihm einstellen könne, vermeinte dieser das 3 tägige Berherbergungsangebot in der Stadtwache grosszügig ablehnen zukönnen und versicherte dass er lieber zuhause übernachte. Auch das Gnadengesuch von Luba und ihre Forderung nach Hausarrest statt Kerker wurde zwar vorgetragen aber vom Prinzen kopfschüttelnd abgelehnt.

Als Lennard nach Beendigung der Audienz noch im Kaminzimmer sass und wie gewohnt seine Notizen machte, kam der alte Sir Heinrich noch zu ihm und berichtete ziemlich verärgert was er beobachtet hatte. Blacky das Schlitzohr hatte beim Verlassen des Schlosses schnell erkannt, dass die Wache ihn nun festnehmen wollte, zauberte flink zwei beachtliche Goldklumpen hervor, redete verschwörerisch auf die beiden ein, steckte sie ihnen das Gold zu und machte sich eiligst von dannen.

Das RP geht weiter . ;)

herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday


P.S.: Anmerkung. Falls sich jemand über die Zeitabstände bei den Äusserungen im Open Chat wundert. Ich kürze oft einige Sätze und Bemerkungen raus, damit der Leser den Überblick behält aber dennoch das Wesentliche erhalten bleibt. ;)



Sonntag, 16. September 2018

Audienzbericht 16.09.2018


Vorspann 

OOC :

Diese Grafik hatte wohl alle Spieler aufgeschreckt beim Einloggen ins Metropolis Grid zu Beginn der vergangenen Woche.
Es wird dort zu einer Spendenaktion aufgerufen, aber auch gleichzeitig angekündigt, dass bis zum 30.09.2018  alle auf Homeservern gehosteten Sims abgeschaltet werden müssen, falls nicht der Betrag von 1400,- Euro ( das sind die Kosten für 2 Monate ) zusammenkommt.

Wir hoffen natürlich alle, dass bald eine dauerhafte Lösung für dieses Problem gefunden wird. Damit wir unser RP in gewohnter Umgebung, mit unseren existierenden Avataren samt Inventar, fortsetzen können.

Aus diesem Anlass hatte auch die Herzogin kurzfristig ihre Teinahme an der Audienz bekannt gegeben, um über den aktuellen Stand der Dinge zu berichten.


Zur Audienz 

Statt der Herzogin kam allerdings Sir Primus. Aber auch der kennt alle notwendigen Informationen aus erster Hand wie wir alle wissen. ;)

Ich kanns schon vorweg nehmen, es gab kein RP heute sondern war eine reine OOC und Informationsveranstaltung um alle Anwesenden über die Lage in Kenntnis zu setzen.


Unter den Gästen waren auch zwei Freunde von Primus/Jil, die Inhaber eines eigenen Hypergrid sind und Auskünfte geben konnten wie es technisch funktionieren sollte, wenn alle Sims von Carima an ein anderes Grid angekoppelt werden müssten.

Wie die meisten von uns Spielern bin ich da völlig unbeleckt in dieser Materie und hielt mich weitgehend zurück mit Bemerkungen.  Primus erklärte dass von Carima ein komplettes Backup gemacht wurde und nichts könne im Falle eines Abschaltens verloren gehen. Die einzelnen Avatare wären ja samt Inventar weiterhin bei Metro angemeldet und müssten nur woanders einloggen falls Carima vorübergehend verschwinden würde.

Es könnte auch zu Übergangslösungen kommen, wo Carima Stadt als Kernstück auf nur 1 Sim exisitiert, welche auf dem Metrogrid direkt installiert wird. Das aber nur kurzzeitig um den Spielbetrieb weiter laufen zu lassen.
Jedoch sind das alles im Moment nur Spekulationen. Primus wird am Ball bleiben versprach er den gespannt lauschenden Anwesenden. Er wird alle in den Gruppennachrichten informieren wenn sich etwas Neues ergibt.


Ich werde kommende Woche zumindest jeden zweiten Abend so um die Neunte Stunde in Carima einloggen um mit zu helfen, dass wir unser RP wenigstens im Notbetrieb aufrecht halten. Vielleicht gelingt es uns ja doch noch den gesuchten Sir John Blacky zu erhaschen und mit ihm den verwaisten Gefängnisraum der Stadtwache zu beleben.

Ach ja es gab zum Schluss doch noch ein winziges Stück RP das ich nicht vorenthalten möchte. Lubas Auftritt, ;)

[12:35] Primus Caproni: Vieleicht wird es etwas anders als bisher, aber es geht weiter.
[12:36] canidio arai: das wird es sicher ^^
[12:36] Anna Carlberg: Vielelcht hat Luba was in den Sternen gesehen.
[12:36] Lennard von-Lemond: oha Luba ?
[12:36] Lennard von-Lemond: da bin ich gespannt.

[12:37] Luba Lednev *tritt vors Podest * : Sir Lennard, Sir Primus, Anna, Lady Lara - *Knicks*
[12:37] Luba Lednev: ganz schnell-...
[12:37] Lennard von-Lemond: *schaut auf Luba *
[12:37] Luba Lednev: wenn ihr JETZT in die Richtung schaut, wo mittags die Sonne steht...
[12:38] Lara vonLemond: schaut nach oben *
[12:38] Luba Lednev: ...seht ihr einen rotleuchtenden Himmelskörper...
[12:38] Luba Lednev: ...wir Sternengucker nennen ihn "Mars" - das wars. ;)

[12:38] Lennard von-Lemond ist verwirrt *
[12:38] Lennard von-Lemond: das ... wars schon ?
[12:38] Lara vonLemond: Papa und jetzt noch das Nachtgedicht ;)
[12:38] Luba Lednev: *Knicks*
[12:39] Lennard von-Lemond: Luba ...Luba .... ihr überrascht mich immer wieder ...
[12:39] Luba Lednev: ((stimmt übrigens wirklich-schaut bitte))


herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday


Freitag, 14. September 2018

Die Suche geht weiter


Bereits am Freitag nahm sich die Gruppe, abermals unter Führung von Lady Anna, das Kontor des Händlers vor und inspizierte es. An der Eingangstür wurde man von einem gekritzelten Schriftstück begrüsst, auf dem zu lesen war, dass die Suche zwecklos sei. Es war mit J.B. unterschrieben und von aussen an die Tür geheftet.
Die Tür war jedoch nicht abgeschlossen, also ging man hinein und schaute sich vorsichtig um. Der Raum dient zur Lagerung von Handelswaren aber auch als Gaststube für Besucher des Hafens. Jungfer Blue entdeckte am Kamin einen Topf mit Suppe, der ihr so unwiderstehlich schien , dass sie sich sofort einen Löffel schnappte und kostete. Es schien ihr zu schmecken, obwohl der Medicus sie darauf aufmerksam machte, sie solle prüfen ob da nicht eventuell schon Würmer drin seien.

Auch sonst machte der Raum den Eindruck, als ob hier täglich jemand nach dem Rechten schaue. Es waren nicht übermässig viele Spinnweben zu sehen und auch der Fussboden schien frisch gekehrt worden zu sein. Luba verplapperte sich beinah als sie die Bemerkung hinwarf, dass sie eigentlich jeden Tag hier vorbeischaue aber nur um draussen die Eichhörnchen zu füttern, da die Nussbäume dieses Jahr seltsamerweise keine Früchte trugen. Das lies Prinz Lennard aufhorchen und sein Verdacht erhärtete sich, dass Luba eventuell doch ein Techtelmechtel hat mit Sir John und sie ihn heimlich unterstützte.

Lennard hatte beim Eintreffen in der Stadt erfahren, dass in der Taverne alle Bestände an trinkbaren Flüssigkeiten gestohlen worden seien.  Im Kontor allerdings sah er eine ganze Batterie von Weinfässchen in den Regalen stehen. Er schnappte sich schnell einen Krug und testete. Die Fässer schienen alle gut gefüllt. Entgegen seinen Gewohnheiten entschloss er sich diesmal sofort zu bezahlen für den Verzehr, legte eine Silbermünze auf den Tresen und verkündete allen, dass man dies als Falle ansehen solle. Man werde draussen einer der Wachmänner der königlichen Garde auf die Lauer legen und am nächsten Tag prüfen ob die Münze noch da sei.


Die anderen stimmten zu und fanden die Idee einfach genial. Die Gruppe beendete ihre Inspektion und jeder ging seiner Wege. Anna, Sir Gorm und Lennard schauten allerdings nochmal in der Taverne vorbei. Man schien einige ungemein wichtige Dinge zu besprechen bei denen es angeblich um die Zukunft Carimas ging. Überraschender Weise tauchte noch zu später Stunde die Bäuerin Ela dort auf. Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch Lady Anna nahm sie am Tisch Platz und beteiligte sich anfangs noch recht zögerlich am Gespräch. Bald wurde jedoch klar, dass die Bäuerin über Kenntnisse und Informationen verfügte, die gerade der Prinz ihr niemals zu getraut hätte.

Lennard reagierte geistesgegenwärtig, versicherte der Bäuerin, dass sie ihn jederzeit gerne im Kaminzimmer besuchen könne und er die Wachen anweisen würde sie immer direkt vorzulassen. Wie er einer ihrer Äusserungen entnehmen konnte, wünschte sich die Bäuerin nichts sehnlicher als ein Paar damenhafter, modischer Schuhe und er machte ihr das Angebot, dass im Austausch gegen ihre Kenntnisse und ihr Wissen sich da gewiss etwas arrangieren liese.

Carima erwartet eine spanndende und informationsreiche Audienz am Sonntag ( 20:30 Uhr ).


herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday

Dienstag, 11. September 2018

Die Suche nach John Blacky


Eine Gruppe von 6 Leuten unter der Führung der Stadtkommandantin Lady Anna Carlberg, hatte sich verabredet um einem Hinweis nach zu gehen, der vermutlich zur Ergreifung des gesuchten Sir Blacky führen könnte.

Bäuerin Elamanu, Jungfer Blue, Hafenmeisterin Luba, Medicus Gorm und auch Prinz Lennard waren mit von der Partie. Es ging nach Carima Elwyne zu einer versteckt liegenden Bucht, die Lennard nie zuvor gesehen hatte. Um so mehr erstaunt, ja geradezu verblüfft war er als er in dieser kleinen Bucht ein riesiges schwarzes Schiff liegen sah. Reichlich bestückt mit Kanonen und völlig schwarzen Segeln, lag es gespenstisch in der glatten, wellenlosen See vor Anker.

' Wenn ich nicht schon wüsste wen wir suchen und wer der Besitzer dieses Schiffs ist, dieser düstere Anblick würde mir sofort den Namen ' John Blacky ' ins Gedächtnis rufen. ' Das war der erste Gedanke den Lennard hatte, als die Gruppe aus dem Wald kommend den Abhang zur Bucht betrat und sie das schwarze Monster sahen.

Ein hölzerner Bootsteeg führte von einer Blockhütte aus zur Breitseite des Schiffs. Die Gruppe positionierte sich darauf, wartete schweigend und staunend ab.ob sie denn irgendwelche Geräusche vernehmen konnte die vom Schiff ausgingen. Aber nichts tat sich, alles war mucksmäuschenstill. Noch nicht mal ein Windhauch der die Segel hätte bewegen können und die Seile in ihren Verankerungen hätte knarren lassen war zu vernehmen.

Dass dieser Elfte September gut 500 Jahre später einmal als Schreckenstag in die Menschheitsgeschichte eingehen würde, davon hatte diese Gruppe noch nicht mal den Hauch einer Ahnung.  Das was sie hier gerade erlebten war das Gegenteil von Terror, eine gespenstische albtraumhafte Stille.
Noch während man sich besprach ob man das Schiff betreten solle, machte Prinz Lennard einen Hechtsprung an die Strickleiter, krabbelte die Bordwand hoch über die Reling und betrat die Schiffsplanken.


Anna, Luba und auch Blue folgtem ihm. Aber schnell wurde klar, dass das Schiff völlig marode war und sogar einige der Bodenplanken durchbrachen beim Betreten. Hier muss schon lange niemand mehr gewesen sein und es schien nun bei eingehender Betrachtung ein Wunder, dass dieses Schiff überhaupt noch schwimmfähig war. Von seetüchtig konnte schon garnicht die Rede sein. Von der erhöhten Position des Achterndecks hatte man jedoch einen guten Überblick auf den Hang der die Bucht säumte. Lennard entdeckte etwas das wie der Eingang zu einer Höhle aussah und von grossen Bruchsteinen umrahmt war.

 "Lady Anna seht ihr das dort ? Ich denke das sollten wir uns mal genauer betrachten."

Man verlies das Schiff wieder und krabbelte den Hang hoch zu dem Höhleneingang.


Lady Anna und auch Luba konnten allerdings Auskunft geben. Diese Höhle hat mit Sir John nichts zu tun und es ist sehr unwahrscheinlich, dass er sich hier versteckt hält. In dieser Höhle lebt eine Drow und die würde das nicht dulden. Medicus Gorm empfahl sogar den Ort alsbald wieder zu verlassen da es schon dunkel wurde und man dann mit einem Erscheinen der Drow rechnen könne. Wenn man sie in Ruhe lässt, dann ist sie auch keine Gefahr für die Bewohner von Carima, sagte er.

Lennard beschloss die Suche nach John Blacky für diesen Tag zu beenden. Auf dem Rückweg in die Stadt kamen sie dann an der Kreuzung vorbei, dessen einer Weg hoch zum Schloss führt. Er verabschiedete sich von den anderen, denn er wollte noch  einige Papiere durcharbeiten und eventuell nochmal ein Gespräch mit Sir Heinrich führen.

herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday

Sonntag, 9. September 2018

Audienzbericht 09.09.2018


Vorspann

Gut bewacht, mit neuem Dienstplan versehen und der Wachwechsel perfect organisiert, seit Beginn der vergangenen Woche, der Eingang zur Stadtwache.
Der Inhalt der Zelle ist jedoch nach wie vor das ' philosophische Nichts ', soll heissen die Zelle ist noch leer. ;)

OOC :

Gefreut habe ich mich über die grosse Resonanz auf den Artikel ' Heinrichs Rat ' und besonders über den ausführlichen Kommentar der Jungfer Blue.
Auch die Herzogin aus der Ferne, schaute von ihrem Schreibtisch auf, blickte nach Carima und nahm sich die Zeit einen Kommentar, als Appell an alle RP Spieler zu richten.

Die Kommentarfunktion im Blog ist übrigens freigeschaltet, so dass jeder sie nutzen kann, auf Wunsch auch ' Anonym '. Man braucht also keinen Google-Account um seine Meinung dort zu äussern. ;)

Noch eine Bemerkung zum redaktionellen Ablauf der Audienzberichte. Je nach Besuchsaufkommen bei der Audienz ist es manchmal schwierig bis unmöglich, das passende Bild zur gerade gespielten Szene zu schiessen. Deshalb freue ich mich wenn sich die Teilnehmer inspiriert fühlen und aus ihrer Sicht Fotos machen, seien es Nah-, oder Gruppenaufnahmen von Spielszenen und es mir als Textur per IM rüberschieben.
Welche Bilder ich dann verwende hängt vom jeweiligen Text im Bericht ab. Ich bedanke mich hier schon einmal Vorab, da es während des Audienzverlaufs vermutlich nicht immer möglich sein wird dies direkt zu tun. ;)

Zur Audienz  

Die Audienz begann höchst erfreulich für Prinz Lennard. Seine Tochter Prinzessin Lara war zurück gekehrt und begleitete ihren Herrn Papa, in der Uniform der Stadtwache mit aufs Podest. Wie sich im Verlauf des Abends noch zeigte traf auch seine Gemahlin Sharmila ein, die jedoch erschöpft von der langen Reise nicht in den Saal kam sondern im Kaminzimmer auf ihre Familie wartete.


Jungfer Blue musste heute ohne ihre Geschäftspartnerin Luba auskommen, drängte aber dennoch als erste Wortmeldung vors Podest.

[11:38] Lennard von-Lemond: was gibts Neues ?
[11:38] Bluemoon Sweetrain: ich wollte nur berichten dass die Wolfsjagd erfolgreich abgeschlossen wurde
[11:39] Lennard von-Lemond: stutzt * schon beendet ?
[11:39] Bluemoon Sweetrain: 5 Stück habe ich erlegt *sagt stolz*
[11:40] Lennard von-Lemond: oha ... 5 Stück !! das ist ja unglaublich
[11:40] Bluemoon Sweetrain: Man darf nicht alle erlegen, aber es wurden zu viele
[11:40] Bluemoon Sweetrain: die haben schon einige Schafe gerissen.

[11:41] Lennard von-Lemond: äähmmm Jungfer ... das heisst dann auch ... niemand mehr muss die gelben Mützen tragen ?
[11:41] Bluemoon Sweetrain: die hat ja eh niemand aufsetzen wollen pffff
[11:41] Petra Andreo kichert sehr leise*
[11:41] Lennard von-Lemond: nun ja ....
[11:41] Bluemoon Sweetrain: aber zum Glück ist niemand was passiert
[11:42] Lennard von-Lemond: das ist das Wichtigste .... aber ... für den Notfalll hätte wir ja .. *zeigt auf Sir Gorm * unseren Medicus gehabt.
[11:43] Bluemoon Sweetrain: und jetzt geht es ans Holz machen für den Winter.
[11:44] Lennard von-Lemond: nickt * ja ... ich glaube es wird sehr bald ... sehr kalt werden, wenn ich recht beobachtet habe ... ziehen die Wildgänse schon am Himmel
[11:44] Lennard von-Lemond: ich vergess nur immer in welche Richtung sie fliegen.
[11:44] Doris Ultsch: Ihr entschuldigt mich bitte ich erwarte eine dringende Lieferung. *verbeugt sich und geht*

(( OOC : Wir wissen Doris kann nicht lange bleiben, deshalb mein Vorschlag, beim nächsten mal einfach vordrängen und wir verschieben die Jungfer auf Platz 2 ^^ ;))

Die Jungfer trat dann ganz nah ans Podest und überreichte Lennard, diskret und verdeckt ein kleines Päckchen. Wie sie ihm noch noch flüsterte handele es sich um eine erste Probe von ihr selbst aus den Flüssen gewaschenem Gold. Hatte es danach aber sichtlich eilig wieder zurück zu treten an ihren Platz im Saal. Vermutlich wollte sie vermeiden etwas genauer nach der Lokalität ihres Fundes in der Öffentlichkeit befragt zu werden.


Prinzessin Petra beehrte wieder einmal die Audienz. Nach den gewohnheitsmäßig formvollendeten Höflichkeitsfloskeln und dem adligen 'small talk' machte sie dem Prinzen noch ein Angebot. Sie erwarte demnächst aus ihrem Land einen Experten für Kanal und Brunnenbau den sie gerne der Verwaltung des Königshofes überstellen möchte um bei Planung und Ausführung der anstehenden Wasserbeschaffungsprojekte behilflich zu sein. Als sie schon wieder gehen wollte hielt sie der Prinz noch einen Moment zurück.

[12:14] Lennard von-Lemond: Prinzessin Petra ich hätte da noch etwas
[12:14] Petra Andreo: nur frei heraus
[12:15] Lennard von-Lemond: wie ihr vielelcht vernommen habt gab es hier vor 8 Tagen den unrühmlichen Auftritt unseres Händlers Sir John.
[12:15] Petra Andreo nickt verständig*
[12:15] Lara vonLemond: oh *schaut ihren Papa an* der John ?
[12:16] Bluemoon Sweetrain horcht auf*
[12:16] Lennard von-Lemond: nun wird er per Haftbefehl gesucht und es besteht die Möglichkeit, dass er vielleicht auf einem euerer Schiffe Zuflucht sucht.
[12:16] Lennard von-Lemond: versteht ihr ?
[12:17] Lennard von-Lemond: er ist zwar ein Handelskollege von euch, ich muss euch aber dennoch  bitten ihm den Zutritt zu eueren Schiffen zu verwehren.
[12:17] Petra Andreo: ich verstehe , ich werde die Wachen anweisen doppelt aufzupassen und ihm so den Schutz unter unserer Diplomatenflagge zu verweigern, um ihn dann in euer Gewahrsam zugeben.
[12:18] Lennard von-Lemond: denn, so ist es beschlossen, er muss eine Haftstrafe verbüsen um sich mäßigen zu lernen.
[12:18] Petra Andreo: so sei es.
[12:19] Lara vonLemond: oh Herr Vater seid bamherzig zu ihm !


Prinz Lennard wollte die Audienz anschliessend beenden als er auf eine Besucherin aufmerksam wurde die erst spät in den Saal gekommen war. Er sprach sie an und bat sie nach vorne.

12:39] Panterain Silberhaar: Meint ihr mich ? *sagt mit zischenden Lauten*
[12:40] Lennard von-Lemond: *bleibt freundlich * ja euch mein ich Lady.
[12:40] Panterain Silberhaar: Wer seid ihr, dass ihr mich das fragt ?
[12:40] Lennard von-Lemond: *schaut sie an *
[12:41] Panterain Silberhaar *schnüffelt wie die Leute riechen*

[12:41] Lennard von-Lemond: hustet kurz * Das sag ich euch gerne wer ich bin .... wenn ihr euch erst mal vorstellen mögt ?
[12:42] Panterain Silberhaar: man nennt mich in meinen Kreisen 'Sel'tock' *sagt mit zischenden Lauten* und wie soll ich euch nennen?

[12:43] Gorm Medicus *riecht überhaupt nach nichts ausser Kräutern und Leder.*
[12:43] Panterain Silberhaar *ihr Athem ist ungewöhnlich heiss wenn sie spricht*
[12:43] Lennard von-Lemond: Prinz Lennard ... Lennard von Lemond ... Vertreter der Regentin von Carima Herzogin Jil Cuttita.
[12:43] Lennard von-Lemond: *lächelt sie an dabei *

[12:44] Panterain Silberhaar *mustert den Mann * "ahhh ihr seid ein Höchster, der die Menschen regiert. *mustert ihn noch genauer*
[12:44] Lara vonLemond: *setzt sich mal*
[12:45] Lennard von-Lemond: nickt nachdenklich * Nun ja ... so kann man es auch sagen,
[12:45] Lennard von-Lemond: einer muss es ja tun.
[12:45] Panterain Silberhaar *fächert immer wieder mal mit ihren Flügeln*

[12:46] Gorm Medicus *hält sich bereit,  falls irgendwas ungewöhnlich Dämonisches passiert...*
[12:46] Panterain Silberhaar *nickt mit seitlich angewinkeltem Kopf senkt ihre Flügel was bei ihnen einer Verneigung gleich kommt*
[12:47] Lennard von-Lemond: Gut ... dann bedanke ich mich, dass ihr euch vorgestellt habt ... und euch auch an die Etikette des Königshofs gehalten habt.
[12:48] Lennard von-Lemond: *schaut zu Lara und flüstert * merkwürdig diese Lady ... findest du nicht auch ?
[12:49] Panterain Silberhaar: ich achte eure Etikette wie es sich gehört.
[12:49] Lennard von-Lemond: *wendet sich wieder zum Saal und beendet dann die Audienz.*



herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday

Dienstag, 4. September 2018

Heinrichs Rat


Prinz Lennard traf den alten Sir Heinrich, am Folgetag der sonntäglichen Audienz, im Schlosshof bei den Pferden. Ganz im Stile eines berühmten Detektives samt seines Assistenten ' Watson ', schilderte Lennard dem Sir, den Vorfall mit dem Händler und lieferte auch gleich noch analytisch exact begründet, verschiedene Möglichkeiten warum jener so aus der Rolle gefallen sei. Endete dann mit der Frage :

" Sir Heinrich, ihr seid ein alter Fahrensmann und Politik erfahrener Akteur am carimanischen Königshof. Was würdet ihr raten ? Sollen wir ihn 3 Tage bei Wasser und Brot in den Kerker stecken damit er zur Besinnung kommt oder sollten wir ihm eine Schonfrist bis zur Rückkehr der Herzogin geben ? " 
Heinrich hatte dem Vortrag des Prinzen aufmerksam gelauscht. Als der Wallach der neben ihm stand seine Nüstern in die Armbeuge von Heinrich schob und ihn fordernd anstupste, wandte sich dieser kurz dem Pferd zu und tätschelte Ihm die Wange :  "Ganz ruhig Brauner du bekommst gleich etwas."

" Nun Prinz Lennard, wenn ihr mich so direkt fragt dann rate ich euch, lasst ihn von der Stadtwache ergreifen und steckt ihn sofort in den Bau. Falls ihr das aufschiebt und ihm eine Gnadenfrist gebt dann verpufft der gewünschte Lerneffekt den ihr erzielen wollt und er wird sich bei nächster Gelegenheit abermals so aufführen."

Mit einem verschmitzen Lächeln im Gesicht antwortete Lennard :

"Genau das hatte ich auch vor Sir, aber da ihr die Regentin wie kein Zweiter kennt, wollte ich mich noch einmal rückversichern für mein Handeln. Ich bedanke mich Sir Heinrich." 


Anschliessend machte Prinz Lennard noch eine Inspektion der Zelle in der Stadtwache. Er überprüfte die Stabilität und den Zustand der Gitterstäbe, bemerkte auch noch ganz beiläufig, dass hier wohl lange niemand mehr gesessen habe. Als er auf den fast verblichenen Dienstplan an der Wand blickte sah er, dass für einige Tage auch Luba die Hafenwärterin dort eingetragen war. Das allerdings schien ihm sehr zu missfallen.

Hatte er doch noch in guter Erinnerung, dass er  die beiden schon des Öfteren in trauter Zweisamkeit auf der Bank unter der Linde am Marktplatz hat sitzen sehen.



herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern

Lennard Monday


Sonntag, 2. September 2018

Audienzbericht 02.09.2018


Vorspann 

Das war am Samstag. Der Prinz steht vorm Schreibtisch zeigt auf das Blatt mit dem Goldstaub und erklärt Sir Heinrich was er meinte mit ' wirtschaftlicher und machtpolitischer Krise '.

Heinrich zuckte nur mit den Schultern, schaute skeptisch aber sagte erst mal nichts.
Gedacht hatte er jedoch : ' Der Prinz ist ja ein lieber, guter Vertreter unserer Regentin, aber viel zu hektisch. Der sollte mal die Pferde nicht scheu machen, einen kühlen Kopf bewahren und die Audienz abwarten. '

Zur Audienz

Ein leerer Saal und ein Händler auf der Flucht, könnte zusammengefasst die Überschrift der heutigen Audienz sein.


Bereits kurz vor der Audienz fiel dem  Prinzen auf, dass es seltsam still war im Saal. Er öffnete die Verbindungstür einen Spalt und lugte durch. Tatsächlich befanden sich nur Lady Anna und Jungfer Blue in dem grossen Audienz Saal.
Kopfschüttelnd ging er anschliessend im Kaminzimmer hin und her und grummelte :

" Hab ich es nicht geahnt .... das ist schon durch wie ein Lauffeuer .... die rennen vermutlich draussen in den Bächen und Flüssen umher und buddeln nach Gold."

Nach der Ankündigung von Lady Anna und einem bemüht sportlichen Hüpfer aufs Podest kam der nächste Schreck für Prinz Lennard. Beinah wär er gestolpert, denn auf dem Platz, wo er sonst seine Position einahm, lag langestreckt ein riesiges Wolfsfell mit Kopf dran. Die Jungfer eröffnete ihm dann, dass dies der erste von ihr höchstpersönlich erlegte Wolf dieser Saison sei.


Jedoch für die weitere Jagd stehen einige Schwierigkeiten ins Haus. Es liesen sich keine Helfer finden die bereit wären die gelben Zipfelmützen zu tragen, es sei denn man erhöhe die Bezahlung. Das konnte ihr der Prinz nicht zusagen und verwies darauf, dass die Schlosskasse unter Verwaltung von Sir Primus stehe und der ja bekanntlich noch für längere Zeit auf Reisen sei.
Lennard bemerkte auch, dass die Jungfer nichts weiter melden wolle als das Thema Wolfsjagd. Er bat sie näher zu treten, fasste in seinen Umhang, holte das Briefchen mit den Goldkörnchen hervor und lies es die Jungfer begutachten. Diese tat hoch erstaunt als ob sie so etwas zum ersten mal sehe und fragte ob das denn wirklich Gold sei.

Lennard vermutete nun, dass sie seinen heimlichen Verdacht sofort abstreiten würde, lies davon ab sie eingehender zu befragen, wandte sich an die wenigen Leute die mittlerweile anwesend waren. Er hatte sich in der Nacht vor der Audienz noch seine Gedanken gemacht und befürchtete, dass ein Chaos ausbrechen würde wenn das ungehemmte Goldschürfen in Carima losgehen würde und verkündete deshalb : 

" Alle Händler und Gastwirte werden ab sofort aufgefordert kein Gold als Zahlungsmittel zu akzeptieren ! 
Das Königshaus wird eine Wechselstube einrichten in dem Gold geprüft und anschliessend eingetauscht werden kann gegen die offiziellen Münzen Carimas ! "

Was dann passierte kann, was die Folgen betrifft, noch nicht richtig eingeschätzt, muss vom Prinzen mit Sir Heinrich und Lady Anna noch besprochen werden.

Es entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen Prinz Lennard und Sir Blacky über das 'Wieso' und 'Warum' dieses Erlasses. Der Händler verlor dabei völlig die Fassung. Er begann lautstark herum zu plärren, wüste Beschimpfungen, Beleidigungen und völlig unbegründete Vorwürfe ab zu lassen, die irgendwie an die wirren und zusammenhangslosen Passagen in dem Schriftstück erinnerten , welches den Goldkörnchen beigefügt war.
Es halfen weder Ermahnungen von Lady Anna noch eine Verwarnung von Prinz Lennard. Auch die darauf folgende Aufforderung den Saal zu verlassen wurde von ihm nicht befolgt. Lennard hüpfte vom Podest und lies sich von Lady Anna ihr Schwert geben. Ging auf Blacky zu sagte ihm dass er verhaftet sei, vor ihm hergehen solle, den Saal hinaus, die Treppen hinunter zum Schlosskerker.

(( Den Openchat erspar ich an dieser Stelle ^^. Das war einfach peinlich und nicht gut gespielt ^^. ))

Auch nach 2 maligem pieksen mit dem Schwert in sein Hinterteil blieb er stehen wie ein bockiges Kind. Irgendwann dämmerte es ihm dann, dass es ernst wurde und er flüchtete so schnell er konnte aus dem Saal.

Lennard schritt zurück ans Podest, gab Anna ihr Schwert wieder und sagte leise :

" Wir werden ihn finden, einsperren und an den Pranger bringen. Das was er sich heute erlaubt hat war einfach zuviel."

Luba wurde noch vors Podest gerufen anschliessend. Sie war erstaunt und verkündete, dass sie eigentlich keine Meldung hätte.

" Gut dann machen wir es einmal umgekehrt. Ich mache Euch ein Meldung beste Hafenmeisterin." , lächelte der Prinz ihr zu. 

"Ich war vergangene Woche zweimal im Hafen gewesen und habe erfreut festgestellt, dass Prinzessin Petra all ihre Schiffe aufgrund Eurer Anweisung, ordnungsgemäss beflaggt hat. "

Das scheint der Beweis dass es noch Leute gibt denen der Goldrausch nicht zu Kopf gestiegen ist und sie sich noch an Regeln halten.

herzliche Grüsse und ein Augenzwinkern.

Lennard Monday